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Investieren kann man nur, wenn man auch was zum investieren hat. Was man alles investieren kann, habe ich auf der Seite Grundlagen des Investierens bereits aufgezeigt. Auf dieser Seite geht es um das Thema Sparen.

Bevor ich mit den konkreten Tipps für das Sparen beginne möchte ich noch einen kleinen Exkurs zum Thema machen.

Ich höre immer wieder Sätze wie „ich habe einfach zu wenig Geld, um zu investieren“ oder „ich werde später investieren, wenn ich ein anständiges Gehalt beziehe“. Leider sind beide Aussagen 180° verkehrt, wenn du ein Vermögen aufbauen willst.

Sparen ist vor allem eine Kopfsache.
Wer will, der kann! Gemäss einer Umfrage aus dem Jahre 1997 in Deutschland geben rund 3/4 der Schlechtverdienenden an, sie können nichts sparen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass immer noch rund 25% der Menschen mit tiefen Einkommen in der Lage sind zu sparen.

Bei den Gutverdienern ist es immer noch fast die Hälfte, die angeblich nichts auf die hohe Kante legen kann. Wie kann das sein, dass bei einem Unterschied von mehreren Tausend Dollar pro Monat, der Anteil von Menschen die sparen können nur 25% höher ist?

Der Grund für diese Situation sind die Ansprüche, denn diese sind unbegrenzt! Die meisten Menschen passen ihren Lebensstandard immer gleich ihrem Einkommen an. Dazu gesellt sich noch rund ein Drittel, welches über seinen Verhältnissen lebt und Schulden macht.

Was lernen wir nun daraus? Sparen geht immer, man muss es nur wirklich wollen!

Nun folgen noch ein paar Tipps, wie du sparen kannst!

  1. Stelle ein Budget auf und führe ein Haushaltsbuch. So werden deine Ausgaben transparent und du kannst Optimierungspotential besser sehen.
  2. Checke deine Versicherungen. Bist du überversichert? Brauchst du alle deine Versicherungen?
  3. Gehe niemals hungrig in den Supermarkt! So wirst du weniger einkaufen.
  4. Checke deinen Mobiltelefon- und Internetanbieter.
  5. Mach dir Gedanken, was du wirklich brauchst und was nicht. Dann kaufe dir die Sachen, welche du brauchst in bester Qualität und vergiss den Rest!
  6. Fahre kein Auto! Autos sind puurer Luxus und kosten ein Vermögen!
Und hier noch ein lustiger Tipp:

Verwende keine Brieftasche mehr sondern nimm das Papiergeld in die eine Hosentasche und die Münzen in die Andere. Jeweils am Abend nimmst du die Münzen und packst sie in eine Dose oder ein Sparschwein. Am Ende eines Jahres zahlst du den Inhalt der Dose auf dein Depot ein. Du wirst erstaunt sein, was da so in einem Jahr zusammen kommt!

 

Wer kennt sie nicht, die Werbung für Kleinkredite? Sie lockt dich mit Phrasen wie: „das Leben ist zu kurz, warum warten, wenn du es heute schon haben kannst?!“ oder „heute kaufen und morgen bezahlen“…

Doch was steckt dahinter? Es ist eigentlich wirklich einfach. Durch die Aufnahme eines Kredites machst du Schulden. Schulden kosten immer einen Zins. Der Zins ist „die Prämie“ für das Kreditinstitut dafür, dass es dir Geld ausleiht. Dabei handelt es sich meistens um einen Zinssatz zwischen 5-12% effektiven Jahreszins. Gehen wir nun von einer Kreditsumme von 10’000 Dollar aus, so bezahlst du bei einem Zinssatz von 5% alleine 500 Dollar dafür dass du das Geld vom Geldgeber erhälst! Dazu kommen dann noch die Zinskosten für die Folgejahre. Diese Summe nur, weil du nicht warten und sparen konntest?! Ist es dir das Wert?

Merke:

Mit einem Aktieninvestment in langweilige Aktien kannst du ebenfalls einen solchen Zins in Form von Dividenden erhalten, allerdings bist du dann der Empfänger und nicht das Kreditinstitut!

Genau darum ist es so wichtig, dass du möglichst schnell schuldenfrei bist! Je länger du Zinsen bezahlen musst, anstatt Dividenden zu erhalten, desto mehr Geld wirst du verlieren. Es löst sich quasi in Luft auf!
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Willst du mehr darüber erfahren, wie der Zins und Zinseszins dein bester Freund werden kann, so besuche die Seite „Der Zinseszins-Effekt„.

 

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